Palazzo Tafuri

die Geschichte

Die jetzigen Eigentümer, Graf und Gräfin d’Espous, sind Italienliebhaber mit einer Passion für Land, Leute, Essen und Wein.

Eine ihrer Reisen führte sie nach Apulien und sie entdeckten Nardò, ein kleines Juwel im Salento mit seinen barocken und maurischen Gebäuden, Kirchen und Klöstern. Nur 20 km von Lecce, der Hauptstadt der Region entfernt, bietet die Altstadt von Nardò den Charme einer gemütlichen Kleinstadt mit einer wunderschönen und rege genutzten Piazza.

In einem der ältesten Viertel von Nardò, gegenüber des Klosters Santa Chiara, fanden die d’Espous den Palazzo Tafuri und sie beschlossen, dieses grandiose alte Gebäude zu restaurieren und in ein luxuriöses Boutique Hotel zu verwandeln; immer darauf bedacht, die historische Schönheit des Gebäudes zu erhalten.

Der Weg zu etwas Neuem: Der im Salento geborene Architekt Claudio Colaci und der belgische Interior Design Consultant Vincent de Cat wurden beauftragt, das Projekt zu realisieren. Zwei Jahre harte Arbeit mit lokalen Handwerkern, Restauratoren und Künstlern zahlten sich aus: Heute ist Palazzo Tafuri ein liebevoll restauriertes historisches Gebäude, welches die Schönheit der Vergangenheit mit allen Annehmlichkeiten eines modernen Boutique Hotels vereinbart.

Die Geschichte des Palazzo Tafuri beginnt 1885, als Antonio Tafuri und seine Frau Vincenza den Palazzo zu seiner heutigen Grandeur umbauten. Sie gestalteten den großen Innenhof, so dass Kutschen einfahren konnten und bauten Ställe für die Pferde – heute das Zuhause der Bacco & Crudi Bar. Breite Treppenaufgänge zu den Wohnbereichen wurden errichtet und Künstler wurden beauftragt, die Fresken zu malen, die bis heute erhalten sind.  Und bis zum heutigen Tag ziert das Wappen der Familie Tafuri den Eingang zum Hotel.

Vor den Tafuris gehörte das Gebäude der Familie Zimara. Vincenzo Zimara war ein namhafter Apotheker und Kräuterheiler in Nardò. Zu seinem Gedenken ziert jede der 16 Grand Suiten, Suiten und Deluxe Zimmer ein Druck von Blossfeldt, einem Botaniker des 18. Jahrhunderts, oder eine moderne Fotografie lokaler mediterraner Pflanzen des Salento Künstlers Rocco Casaluci.

Auch die jetzigen Eigentümer, Graf und Gräfin d’Espous, lieben Kräuter und Pflanzen: Gräfin d’Espous ist die Präsidentin der französischen Botanic Park Association.

Ob Sie nun in dem wunderschönen Innenhof des Palazzo sitzen und dem beruhigenden Plätschern des Brunnens lauschen, den Sonnenuntergang auf der Dachterrasse genießen oder sich im Spa mit seinem vertikalen Garten entspannen: Palazzo Tafuri bietet eine Atmosphäre der Ruhe , Schönheit und Entspannung, auch außerhalb der Privatsphäre ihrer Räume.

Das Herz des Palazzo ist das Restaurant Tafuri. Hier genießen Sie exquisite, nachhaltige Küche mit einem internationalen Touch. Lassen Sie sich von Küchenchef Antonio Capocello und seinem Team verwöhnen und freuen Sie sich auf kulinarische Köstlichkeiten.

Nardò

Die Halbinsel des Salento, die südlichste Spitze Apuliens, ist geprägt von wunderschöner Architektur, Weinfeldern und kristallklarem, blauen Meer.

Nardò, ein Juwel im Salento mit seinem barocken Stadtkern und mehr als 37 km Küstenlinie, wurde 460 v.Chr. gegründet. Über die Jahrhunderte erlebte diese kleine Stadt Zeiten des Aufschwungs und der Künste, aber auch Unterdrückung und Armut. Kirchen, Klöster, Paläste und ein wunderschönes Theater zieren die Altstadt von Nardò.  Im Herzen der Stadt: Die Piazza Salandra mit zahlreichen Bars und Cafes. Gäste sowie Neretini (der hiesige Name für die Bewohner der Stadt)  trinken dort ihren Kaffee,  einen Aperitif, ein Glas der wunderbaren lokalen Weine oder genießen es, einfach nur das Treiben zu beobachten.

Teil der Kommune von Nardò sind die zwei wunderschönen Küstenstädtchen Santa Maria al Bagno und Santa Caterina nur 8 km vom Stadtkern entfernt am Ionischen Meer. Wollen Sie schwimmen, tauchen, eine Bootsfahrt genießen oder einfach nur sitzen und entspannen: Santa Maria und Santa Caterina bieten alles, was das Herz begehrt.

Das Naturschutzgebiet Porto Selvaggio reicht von Santa Caterina bis Torre Uluzzo und ist wirklich einen Besuch wert. Wunderschöne Wege führen durch duftende Pinienwälder direkt zum Meer; ein Genuss für alle Sinne.

Auch ein Ausflug nach Galatina lohnt sich. Die wunderschönen Fresken der Basilica di Santa Caterina sind eine Augenweide.

Oder Gallipoli, die mittelalterliche Hafenstadt der Region nur 17 km von Nardò entfernt. Ein Highlight ist der alte Fischereihafen, aus dem heute noch jeden Morgen und Abend die Boote auslaufen, um den frischen Fisch zu fangen, der in den unzähligen Restaurants angeboten wird. Das alte Stadtzentrum lädt zum Entdecken ein; ob handgeflochtene Körbe und Reusen oder handgefertigte Sandalen oder einer Lektion in Pasta machen – es gibt unendlich viel zu entdecken. Und die Sonnenuntergänge vor Gallipoli sind mit die spektakulärsten der Region.

Lecce, die Hauptstadt der Region, ist nur 25 km von Nardò entfernt und heißt nicht umsonst” Die Hauptstadt des Barock”. Lecce wurde 200 v.Chr. gegründet und ist heute eine lebhafte Universitätsstadt mit einem römischen Amphitheater im Zentrum. Beim Bummeln durch Lecce oder der Fahrt mit der kleinen Besichtigungsbahn, entdeckt man Schönheit über Schönheit: Monumente, Kirchen, Bögen, Tore, Statuen und Wasserspeier, Lecce ist eine unendliche Stimulierung für Herz und Sinne.

Wer etwas entfernter schöne Orte erkunden möchte, kann noch vieles entdecken: Ostuni, Otranto, Tricase oder Santa Maria di Leuca, das wirkliche Ende Italiens. Vor der Küste Leucas treffen sich das Adriatische und das Ionische Meer und wenn man auf der Piazza der Kirche „Santa Maria de Finibus Terrae“ aus dem 18. Jahrhundert steht, schaut man auf nichts als blaues Meer das sich bis zu den Küsten Nordafrikas erstreckt.